Die Pflanze wird 50 cm bis 90 cm hoch, der meist kahle Stängel ist häufig violett unterlaufen und die Blätter duften beim Zerreiben charakteristisch nach Menthol. Die in Scheinähren stehenden Blüten sind blassrot bis violett gefärbt.
Anwendung
Medizinisch verwendet werden die Blätter und das daraus gewonnene ätherische Öl. Pfefferminzblätter enthalten ein ätherisches Öl, dessen Zusammensetzung stark vom Entwicklungstand der Blätter bei der Ernte abhängt. Als Hauptbestandteile sind Menthol, Menthon und Menthylacetat zu nennen. Ferner enthält die Pflanze Gerbstoffe, Phenolcarbonsäuren und Flavonoide. Pfefferminzblätter und das ätherische Öl besitzen eine krampflösende und blähungstreibende Wirkung und führt zu einer beträchtlichen Steigerung der Gallensekretion. Ferner ist eine antiseptische Wirkung beschrieben. Pfefferminztee eignet sich daher zur Behandlung von krampfartigen Beschwerden im Magen- und Darmbereich, Verdauungsbeschwerden und Blähungen. Das insgesamt stärker wirkende Pfefferminzöl wird auch äußerlich zur Behandlung von Spannungskopfschmerzen, bei Muskel- und Nervenschmerzen, Mundschleimhautentzündungen und Erkältungskrankheiten verwendet. Innerlich findet es meist in Kombination mit anderen Pflanzenauszügen beim Reizdarmsyndrom Anwendung.