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Acerola

Herkunft

Die Acerolafrucht, auch Kirsche der Antillen genannt, stammt aus Zentralamerika und Brasilien, wo sie noch heute zu finden ist. Sie ist eine der Vitamin-C reichsten Pflanzen.

Die Besonderheit des natürlichen Vitamin C

Im Gegensatz zum synthetisch hergestelltem Vitamin C, enthält die Acerolakirsche noch weitere Substanzen, wie Provitamin A, Vitamin B1, Vitamin B2, Niacin, Eiweiss, Eisen, Phosphor und Kalzium. Diese einmalige, von der Natur gegebene Zusammensetzung, verstärkt nach heutiger Kenntnis die antioxidative (Zellschützende) Wirkung des Vitamin C. Man schätzt, dass dieses natürliche Vitamin C eine doppelt so starke Wirkung aufweist wie die künstlich hergestellte Ascorbinsäure. Das Acerolapulver eignet sich für alle, die auf Zitrusfrüchte allergisch reagieren.

Der Vitamin C - Bedarf

Da der menschliche Organismus das Vitamin-C nicht selbst produziert, sind wir auf eine zusätzliche Vitamin-C-Zufuhr angewiesen. Unter bestimmten Bedingungen, wie im Winter, bei Rauchern und Schwangeren, in Stress-Situationen und hoher körperlicher Belastung steigt der Vitamin C Bedarf rasch an.

Ananas

Beschreibung

Die Ananas ist eine bis zu 1,2 m hoch wachsende, mehrjährige Pflanze mit bis zu 1 m langen, meist stachelig gezähnten, rosettenförmig angeordneten Blättern. Die weißen oder blau bis purpurroten Blüten sitzen in einer etwa 30 cm langen Ähre. Die Früchte verwachsen mit der fleischig werdenden Blütenachse, die an der Spitze eine Rosette aus stacheligen Blättern treibt. Die reife Frucht besitzt je nach Sorte unterschiedliche Größe, Farbe des Fruchtfleisches sowie Aussehen. Ananas aus Kulturanbau wie er hier auf den Markt enthält keine Samen. Medizinisch verwendet werden die aus den Infloreszenzachsen (Mutterstümpfe) gewonnenen Enzyme.
Unreif geerntete Früchte reifen nicht nach und schmecken daher weniger süß.
Die Ananas wächst in Hawaii, Japan und Taiwan.

Anwendung

Die reife Frucht wird als Obst geschätzt und enthält neben Zucker und Mineralstoffen Vitamin C sowie die Vitamine B1, B2 und Nicotinamid, aber auch Eiweiße spaltende (proteolytische) Enzyme wie das Bromelain.
Bromelain wirkt abschwellend und entzündungshemmend und wird zur Behandlung von Sinusitiden oder entzündlichen Schwellungen nach Sportverletzungen oder Operationen eingesetzt. Weiterhin sollen pflanzliche Enzyme auch immunmodulierend wirken und bei rheumatischen Erkrankungen oder sogar Krebsleiden unterstützend helfen. Diese Behauptungen werden jedoch sehr kontrovers diskutiert und sind nicht belegt.
Pflanzliche Enzyme bewirken keine Gewichtsabnahme und haben als "Schlankheitsmittel" keine Wirkung Bromelain wird als Zusatz zur Verflüssigung von Gelatine (Gelatinedrinks) und als Zartmacher für Fleisch verwendet.

Arnika

Beschreibung

Diese krautige Staude, an deren 40 cm bis 50 cm hohem, behaartem Stängel eine große, leuchtend gold- bis orangegelbe Blüte sitzt, war früher auf sonnigen Wiesen bis in 2000 m Höhe weit verbreitet. Heute steht Arnika unter Naturschutz. Inzwischen ist jedoch die Kultivierung von Arnica montana gelungen, so dass die zwischenzeitlich verwendete Pflanze, die nordamerikanische Wiesenarnika (Arnica chamissonis Less ssp. foliosa), vom Arzneibuch nicht mehr zugelassen ist. Medizinisch verwendet werden die getrockneten Blütenstände bzw. Blütenkörbchen.

Anwendung

Arnikablüten enthalten neben ätherischem Öl und Flavonoiden Sesquiterpenlactone vom Helenalintyp, die entzündungshemmend und antiseptisch wirken.
Auszüge aus Arnikablüten werden äußerlich bei stumpfen Verletzungen, z.B. Prellungen, Blutergüssen und Verstauchungen, oberflächlichen Venenentzün-dungen, Entzündungen im Mund- und Rachenraum, rheumatischen Beschwerden und zur Behandlung von Entzündungen nach Insektenstichen angewandt.
Aufgrund der z.T. toxisch wirkenden Inhaltsstoffe muss von einer innerlichen Anwendung abgeraten werden. Insbesondere bei längerer Anwendung oder bei entsprechend sensibilisierten Personen können durch Arnika selbst Hautausschläge hervorgerufen werden.
Auszüge aus Arnika finden sich auch als Zusatz in Haarwässern, Zahncremes und anderen kosmetischen Produkten.